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Vergleichsmiete

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Bei einem bestehenden Mietverhältnis kann der Vermieter die Miete erhöhen. Bei einer Mieterhöhung muss er aber verschiedene Bedingungen beachtet werden.

Zum Einen muss der Vermieter bei einer Mieterhöhung die Kappungsgrenze einhalten. Er kann die Miete hier nur innerhalb von drei Jahren maximal um 20 Prozent erhöhen. Anderseits darf eine Mieterhöhung nicht über die ortsübliche Vergleichsmiete erfolgen. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit, dass der Vermieter bei einem Neuabschluss eines Mietvertrages bereits eine Miete über der ortsüblichen Vergleichsmiete vereinbart.

Bei bereits bestehenden Mietverträgen kann im Gegensatz dazu nur eine Mieterhöhung bis zur Obergrenze der ortsüblichen Vergleichsmiete erfolgen.

Eine ortsübliche Vergleichsmiete bezeichnet Mieten, die innerhalb der letzten vier Jahre für vergleichbare Wohnungen üblich waren.

Bei einer Mieterhöhung kann der Vermieter sich auf einen einfachen oder qualifizierten Mietspiegel beziehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass er seine Mieterhöhung auf mindestens drei vergleichbare Wohnungen im Ort stützt. Diese Vergleichswohnungen müssen allerdings in Größe, Ausstattung und Wohnlage mit der betreffenden Wohnung vergleichbar sein.