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Das Gesetz und die Reifen

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Fast alles ist in entsprechenden Gesetzen geregelt, sogar die Reifen von Fahrzeugen. So gibt es beispielsweise gesetzliche Regelungen zu der Reifengröße und Reifendichte bezüglich des Führens eines Kraftfahrzeuges, so dass bei Nichteinhaltung dieser Regeln beispielsweise keine TÜV-Plakette erteilt wird oder gar ein Bußgeld veranschlagt wird. Gesetzlich vorgeschrieben sind beispielsweise die entsprechende Reifenbreite, die für das jeweilige Fahrzeug zugelassen ist sowie ein entsprechendes Profil auf den Reifen, um die Bodenhaftung gewährleisten zu können. Das Profil der Reifen muss beispielsweise bei Kraftfahrzeugen 1,6 mm betragen, um für den Straßenverkehr zugelassen zu werden. Das Fahren mit sogenannten Slicks ist strikt verboten und führt zu einem Bußgeld, wenn die Polizei dies bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle feststellt. Des Weiteren gibt es zwar kein Sommerreifenverbot im Winter, jedoch muss man die Reifen an den Fahrzeugen den Wetterbedingungen anpassen, das heißt, sofern man im Winter bei tiefem Schnee mit Sommerreifen erwischt wird, zahlt man ein Bußgeld von bis zu 40,00 €. Ein entsprechendes Gesetz gestaltet sich jedoch recht schwer, da man nicht fest definieren kann, wann der Winter beginnt und wann dieser zu Ende ist. Dies müsste jedoch in dem Fall einer gesetzlichen Festlegung erfolgen, um hier ein Datum festzulegen, ab wann Winterreifen auf dem Fahrzeug zu führen sind.

Zum Glück gibt es keine Regelungen betreffend Autofelgen, ob man nun Alufelgen oder Stahlfelgen im Winter fährt, bleibt jedem Autofahrer selbst überlassen. Wenn man die Alufelgen vor Schädigungen schützen möchte, sollte man im Winter auf Stahlfelgen umsatteln, jedoch sind auch Alufelgen mittlerweile so weit fortgeschritten, dass auch diesen bei einer regelmäßigen Reinigung nichts mehr groß passieren würde, wenn man diese den Winter durchweg fährt.

Ein ganz wichtiger Bußgeldtatbestand ist auch die Tatsache, wenn man beispielsweise einen Kleinwagen mit dermaßen breiten Reifen ausrüstet, die zunächst einmal laut Fahrzeugschein nicht zugelassen sind und zum anderen das Fahrverhalten des Fahrers dermaßen einschränkt, dass eine Gefährdung für andere Mitmenschen besteht.